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Palmbuschen[vom 15.4.2019]

Die Osterzeit ist reich an Tradition und Brauchtum. Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Einer der wichtigsten Bräuche in der Vorbereitung auf Ostern ist das Palmbuschenbinden. Am Palmsonntag werden die Palmbuschen mit Weihwasser gesegneten und während der Prozession getragen. Nach der Prozession werden die Palmbuschen als Schutz und Segenszeichen für die Bewohner und Tiere an einem besonderen Ort zu Hause aufbewahrt oder über das Kreuz gehängt. Ein Brauch ist bei uns jedoch immer seltener zu sehen: Nach dem Palmsonntag werden die Palmkätzchen auf das Feld getragen und in die Erde gesteckt, um Segen, Schutz und gute Ernte zu bitten.

Dieser Tradition entsprechend haben Bewohnerinnen und Bewohner Palmbuschen gebunden. Das Körbchen mit den fertigen Palmbuschen wird am Palmsonntag zur Palmweihe getragen. Danach werden die geweihten Palmbuschen einen besonderen Platz in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner einnehmen.