Bucher & Buchegger
 
Uber üns - Leitbild

Leitbild

Die Leitsätze sind in dieser Version sowohl inhaltlich sowie auch in der Reihung als endgültig anzusehen.

Unser Auftrag ist

• Wir identifizieren uns mit den Grundsätzen des Heiligen Vinzenz von Paul. Er verwirklichte diese in einer ganzheitlichen Sicht des Menschen, in der persönlichen Zuwendung und im achtungsvollen Umgang mit dem Einzelnen.
Das Wort Christi „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“(Mt. 25, 40) ist Fundament unseres Arbeitens. Es ist unser Ziel, dass sich die Bewohner/innen in unserem Haus geborgen und in ihren individuellen, persönlichen und religiösen Belangen verstanden fühlen.
Wir begegnen uns gegenseitig mit Achtsamkeit, Güte, Herzlichkeit, Wahrhaftigkeit und gegenseitigem Respekt.

• Das Leben und Wohnen in einem Pflegeheim bedeutet für die betroffenen Menschen das Aufgeben der gewohnten Umgebung sowie das teilweise und manchmal auch ganze Herauslösen aus der Einbindung in die Familie. Dieser Verlust wird durch Verständnis, Einfühlungsvermögen und das Bemühen um Schaffung einer familiären Atmosphäre auszugleichen versucht.

• Die Bewohner/innen stehen im Mittelpunkt unserer professionellen und ganzheitlich orientierten Betreuung. Es ist uns ein Anliegen, den Herausforderungen der Zeit entsprechend den neuen Erkenntnissen in der Pflege offen zu begegnen.

• Wir werden sehr oft durch unsere Arbeit in sehr persönliche Anliegen unserer Bewohner/innen involviert. Wir möchten diesem Vertrauensvorschuss in Würde und Diskretion gerecht werden. Dies erfordert einen respektvollen Umgang mit der Privat- und Intimsphäre unserer Bewohner/innen.

• Da wir wissen, dass Sterben ein wesentlicher Bestandteil des Lebens und der Tod nicht das Letzte ist, verstehen wir es als unseren Auftrag, sterbende Menschen in Achtung ihrer Würde und im Anbieten solidarischen Beistands zu begleiten. Wir sind überzeugt, dass eine Sterbebegleitung im Eingehen auf den Sterbenden und in der Hilfe zur Bekämpfung der Schmerzen eine wirksame Alternative zur aktiven Euthanasie darstellt.

Gegenseitige Erwartungen

• Jede Arbeit bzw. jeder Dienst im Haus soll entsprechende Wertschätzung und Anerkennung erfahren.

• Wir bemühen uns, den uns anvertrauten Menschen, in einer sicheren und geschützten Atmosphäre Geborgenheit und menschliche Nähe zu bieten sowie fachlich und kompetent ausgeführte Pflege und Betreuung zukommen zu lassen.

• Von unseren MA erwarten wir, dass sie sich mit unseren Zielen und Perspektiven identifizieren und ihren Beruf verantwortungsbewusst und engagiert ausüben.

• Durch Fort- und Weiterbildung erweitern wir kontinuierlich unser Wissen, damit wir unserer Aufgabe der fachgerechten und umfassenden Versorgung gerecht werden können. Die hohe Qualität unseres Dienstes soll einerseits gesichert bleiben sowie auch ständig weiterentwickelt werden.

Unser Miteinander

• Über das normale Arbeitsverhältnis hinaus versuchen wir, eine Gemeinschaft zu bilden, die eine Stütze für die Mitarbeiter/innen darstellt. In solidarischer Gesinnung versuchen wir den Arbeitsalltag und etwaige Probleme gemeinsam zu lösen.
Unsere christliche Einstellung soll in unserem Verhalten miteinander, den Bewohner/innen des Hauses und den Angehörigen gegenüber sichtbar werden. An unserem Tun sollen Menschen erkennen, in welchem Geist das Haus geführt wird.

• Wir begegnen jedem Menschen ohne Unterschied von Kultur, Rasse, Religion oder Geschlecht mit Freundlichkeit und Hochachtung.

• Durch Offenheit und Ehrlichkeit sollen Konflikte in einem Klima von Toleranz und Vertrauen gelöst werden.
Das Gespräch soll ständig lebendig sein, andere Meinungen sollen angehört, Kritik soll ernst genommen und konstruktive sollen Lösungen angestrebt werden.

• Im Umgang miteinander möchten wir eine Atmosphäre des Vertrauens und der Diskretion schaffen. Wir arbeiten in einem Klima der Offenheit und Kollegialität.

• Wir sind um gute und fruchtbringende interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen, die zum Wohle unserer Bewohner/innen arbeiten, stets bemüht.

Leiten und Führen

• Die uns aufgetragene Verantwortung erfordert sehr oft klare Entscheidungen und Richtlinien. Um diese zu erstellen, möchten wir die Betroffenen möglichst in die Entscheidungsprozesse einbeziehen, um in weiterer Folge gemeinsam transparente und klare Richtlinien zu finden. Diese sollen dann in der Praxis erprobt und gegebenenfalls auch wieder verändert werden können.

• Wir möchten die uns anvertrauten Menschen in bester fachlicher, sozialer und menschlicher Qualität betreuen. Wir bieten unseren Mitarbeiter/innen die dazu notwendige Fortbildung an. Der Dienstgeber stellt die erforderliche Zeit und die finanziellen Ressourcen nach seinen Möglichkeiten zur Verfügung.

• Alle Mitarbeiter/innen bemühen sich um einen verantwortungsbewussten, wirtschaftlich und ökologisch ausgerichteten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.